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Gelenkprobleme – Was jetzt?

Viele von Euch kennen diese Problematik nur zu gut. Viele unserer vierbeinigen Begleiter kämpfen mit Gelenkproblemen. Einige leiden unter angeborenen Fehlstellungen oder Dysplasien wie z.B Hüftdysplasie oder Ellbogendysplasie. Andere werden durch einen Unfall oder im Alter damit konfrontiert.

So oder so – es bricht einem das Herz wenn der treue Wegbegleiter Schmerzen hat.

Hegt der Besitzer den Verdacht bei seinem Vierbeiner, dass dieser Probleme mit den Gelenken hat, so steht natürlich der Besuch beim Tierarzt ganz oben im Terminkalender.

Sehr zur Freude unsere Schützlinge, welche den Tierarztbesuch meistens als eine der unnötigsten Aktivitäten empfinden. Hierzu wird übrigens demnächst ein weiterer Artikel folgen. Damit auch Euer Vierbeiner nicht gleich den Kopf in den Sand steckt, wenn er das Wort Tierarzt hört!

In den meisten Fällen wird ein Röntgenbild nötig sein, um die genaue Ursache des Problems zu erurieren. Wurde nun tatsächlich ein Problem gefunden, gilt es einen bestmöglich abgestimmten Therapieplan für den Patienten zu gestalten.

Hierzu gibts es mittlerweile gefühlte 10000 Wege, wie man Gelenkprobleme am besten behandelt. Je nach Ursache finden wir Möglichkeiten von Operationen, Physiotherapie, Futterzusätze bis hin zu Stabilisationssystemen um betroffene Stellen zu entlasten. Auch die alternativen Methoden finden immer mehr Gehör.

Eines vorweg: Die Entscheidung, für welche Therapie Ihr euch entscheidet, bleibt einzig und alleine Euch überlassen! Denn einschätzen können die Bestizer Ihre Tiere stets am besten.

Viele Faktoren und Fragen beeinflussen eine solche Entscheidung und können hilfreich sein, seinen Weg zu finden.

  • Wie alt ist mein Tier? Was kann und möchte ich ihm noch zumuten?
  • Wie hoch stehen die gänzlichen Heilungschancen z.B bei einer Operation?
  • Wie stehen allfällige Schmerzen einer Operation/Therapie im Verhältnis zum Nutzen für unser Tier?
  • Beeinflussen weitere Faktoren wie z.B Allergien eine mögliche Therapie? (Bezieht sich in diesen Fall auf Futterzusätze/Diätfutter)
  • Bei akut auftretenden Gelenkproblemen: Was war der Auslöser?
  • Können Schmerzen durch vermeiden von gewissen Bewegungsabläufen verhindert werden?
  • Habe ich die Zeit und die räumlichen Ansprüche, mein Tier nach einer Operation zu betreuen?
  • Wurden bereits Therapieversuche unternommen, welche keinen Erfolg zeigten?

Zu guter Letzt und doch nicht zu verachten ist auch der finanzielle Aspekt. Die Kosten für eine Therapie, Operation inkl. Nachbehandlung geht schnell in die Höhe von mehreren Tausend Franken. Kann bzw. möchte ich diese Kosten tragen?

Solche Entscheidungen sind oft sehr schwer zu treffen und sollten in Ruhe und gut durchdacht sein. Das Wohl von Eurem Liebling sollte dabei stets oberste Priorität haben!

Es gibt mittlerweile für nicht akute Gelenkprobleme einige tolle Möglichkeiten, dem Tier ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen.

Nachfolgend möchte ich euch einige davon erläutern. Diese eignen sich oft als alleinige Massnahme bei kleineren Problemen und als Begleittherapie bei grösseren Beschwerden, welchen auch Operationen vorausgegangen sein können.

Collagile Dog:

Als einer der bewährtesten Futterzustäze hat sich Collagile Dog ganz an die Spitze gekämpft. Viele Besitzer schwärmen davon und berichten von sehr guten Erfolgen. Gerade bei älteren Hunden, welche mit Arthrose zu kämpfen haben, bewirkt Collagile Dog kleine Wunder. Es unterstütz die Regeneartion der Knorpelzellen und supportet den gesamten Bewegungsapparat. Hierbei braucht man jedoch etwas Gedult, da Collagile Dog seine Wirkung erst nach ca. 3 Wochen der Verabreichung entfaltet. Collagile gibt es übrigens auch für Menschen.

CBD Produkte:

Davon gibt es mittlerweile eine sehr breite Palette im Handel und auch beim Tierarzt sind bereits viele Produkte auf CBD Basis erhältlich. CBD gilt heutzutage als eine Art wunderheilmittel für alle möglichen Probleme. Es soll den gesamten Bewegungsapparat unterstützen und durch seine Entzündungshemmende Wirkung auch schmerzlindernd sein. CBD Produkte eignen sich hervorragend als Begleittherapie in Kombination mit anderen Medikamenten/Ergänzungsfuttermitteln.

Grünlippenmuschelpulver:

Ein seit langer Zeit bewährtes Pulver welche die Gelenke „schmieren“ soll. Aus persönlicher Erfahung kann ich sagen, dass dieses Pulver wirklich einen tollen Erfolg zeigt. Hier ist jedoch zu beachten, dass es sehr viele verschiedene Pulver auf dem Markt gibt. Empfehlen kann ich Euch wärmstens das Grünlippenmuschelpulver von Kyli, welches dank der Kombination mit Teufelskralle zusätzlich eine Entzündungshemmende Wirkung zeigt.

Hauptfutter:

Hier gibt es natürlich sehr viele verschiedene Meinungen und Möglichkeiten. Diskussionen um Futter gleichen in den sozialen Medien einer Art Glaubenskrieg und sprengen hier meinen Rahmen 😉 Dennoch möchte ich Euch eines wärmstens ans Herz legen: Futter auf Fischbasis sind reich an Omega Fettsäuren. Diese wiederrum unterstützen nicht nur Haut und Haar, sondern schmieren auch die Gelenke und unterstützen den Bewegungsapparat. Aber Achtung – nicht überall wo Fisch draufsteht ist auch wirklich Fisch drin! Nachfolgend empfehlenswerte Trockenfutter auf Lachsbasis bzw. Hering.

Gehhilfen & Rampen:

Hier geht es primär darum, den Alltag für Besitzer und Hund zu erleichtern. Viele Hunde mit Gelenkproblemen haben Mühe ins Auto zu springen, Treppen zu steigen oder Sonstiges. Helfen Sie Ihrem Liebling mit einfachen Mitteln, ohne Beschwerden durch den Alltag zu kommen und weitere Abnutzung und Schmerzen zu minimieren!

Orthopädische Liegeplätze:

Es gibt eine grosse Auswahl an Betten & Liegeplätze, welche sich dank der Memory Foam Eigenschaft perfekt an den Körper des Tieres anpassen. Dadurch werden Gelenke und Wirbelsäule optimal entlastet und bieten einen maximalen Komfort. Wenn man bedenkt, dass ein Hund ca. 18-20h Ruhephasen am Tag benötigt, fällt ein gesundes Hundebett sehr wohl ins Gewicht! Diese Betten sind auch als Prophylaxe super geeignet und werden von den Hunden und auch Katzen gerne angenommen.

Alternative Therapien:

Dank des breiten Angebots von Therapien, findet sich für die meisten Probleme eine gute, unterstützende Therapieform. Einige erzielen grossartige Erfolge mit Akupunktur, andere schwärmen von Dorntherapie oder Chiropraktik. Hier gilt es einfach auszuprobieren, worauf das Tier am besten anspricht. Adressen und Informationen dazu findet Ihr im Internet. Ich selber biete die Sanfte Wirbeltherapie nach Dieter Dorn für Tiere und deren Menschen an.

Ich hoffe ich konnte Euch hier einige Tips & Tricks geben. Bei Fragen stehe ich Euch jederzeit sehr gerne zur Verfügung und helfe Euch dabei, den optimalen Therapieplan für Euren Liebling zu finden.

Natürlich sind viele der vorgestellten Produkte für eine kurze Zeit in der Aktion!

Liebe Grüsse

Sinja
Haustiertraum.ch

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